Steiermark - Oststeiermark

Auf Erlebnistour im Garten Eden

Durchatmen, den Körper wieder spüren, Menschen treffen, lachen und gut essen - das ist Urlaub in der Oststeiermark

Wandern in der Oststeiermark bedeutet auch wandern in den kulinarischen Schätzen der Oststeiermark in den ansässigen Gasthöfen und Buschenschenken - von Apfel über Hirschbirne, Almochse und Berglamm, Kernöl bis hin zu Käse und frischen Kräutern - sie alle kitzeln am Gaumen und geben Kraft.
Oder probieren Sie ein Glas Oststeiermark! Entlang der Apfel- und Römerweinstraße finden sich viele lauschige Plätze, um frischen Most und fruchtige Weine zu genießen und dabei gleich die Produktion der Rebensäfte kennenzulernen.

Naturpark Almenland

Der Naturpark Almenland liegt nur 50 km nördlich der Kultur- und Landeshauptstadt Graz. Seine 125 bewirtschafteten Almen sind einzigartig in Europa und ein großartiges Wandergebiet! wer hierher kommt, den erwartet ein großes Wanderwegenetz über weiche Almböden und immer mit großartigen Ausblicken weit ins Land hinaus. Hier geht es nicht um Höhenmeter oder Gipfelsiege, sondern um die Freude am Gehen in wunderbarer Landschaft.
Das Almenland ist aber auch bekannt für seine Klammen, Höhlen und Schluchten. Die Bärenschützklamm ist eine der schönsten wasserführenden Klammen und führt über atemberaubende Stufen und Leitern hinauf auf die Teichalm oder gar zum Hochlantsch-Gipfel. Dieser wiederum ist auch über den "Franz-Scheickl-Naturfreunde-Klettersteig" erreichbar, einem der vielen Angebote für Kletterfreunde! Etwas gemütlicher geht es durch die Raabklamm, mit 12 km Österreichs längste Klamm und ein Paradies für Schwarzstorch, Eisvogel und Wiedehopf.
Nicht ganz unwichtig ist dabei die Kulinarik "Essen und Trinken halten Leib und Seel' zusammen" heißt es. Entlang all der Wanderwege gibt es daher Hütten und Gastwirtschaften, bei denen es sich bestens einkehren lässt. Da nimmt man gerne Platz auf einer sonnigen Terrasse, genießt eine kräftige Rindsuppe mit "Z'sammglegte Knödel" oder einen Schwarzbeerstrudel mit Häferlkaffee und lässt dabei den Blick über die Landschaft schweifen. Das ferne Läuten der Kuhglocken und das Gelächter der entspannten Gäste sind die Begleitmusik! Kinder wandern da gerne mit - eine Zeitlang zumindest. Bevor es dem Nachwuchs aber zu langweilig wird und "Streik-Drohungen" in der Luft liegen, sollte ein kleiner Ausflug eingeplant werden. Da gibt es etwa den Ökopark mit heimischen Tieren und einem neuen Wasser-Spielplatz, einen Lama-Hof oder eine Schafbäuerin mit vielen streichelweichen Lämmern. Wenn auch Abenteuer angesagt ist, dann empfielt sich die Sommerrodelbahn, der Motorikpark oder der Almerlebnispark. Das macht Kinder glücklich und erhält den Familienfrieden!

Apfelland-Stubenbergsee

Das Land der Millionen Apfelbäume - zwischen dem Stubenbergsee, der Apfelstraße und der Tierwelt Herberstein - kann man am besten zu Fuß erkunden, da zahlreiche Wanderwege mitten durch die Obstgärten führen.
Etwa die „Elzer Roas“, die wie ein Achter durch Puch, der größten Obstbaugemeinde Österreichs, angelegt worden ist. Direkt an der Tour liegen ein Buschenschank – wo auch Wein gedeiht und die „Römer-Weinstraße“ durch das Apfel-Land führt – und mehrere Obst-Bauernhöfe, wo man ab Hof etwa Edelbrände, Obstwein, Most und Essig erstehen kann. Äpfel sind aber auch die Grundlage für Wellnessanwendungen, die im „Apfel-Blüten-Spa“ für gesunde Haut und stressfreie Erholung sorgen. Wer Hochprozentiges schätzt, kommt am Abakus nicht vorbei. Dieses "höchste Vergeistigung des Apfels" wird in streng geheimen Ritualen von 15 Apfelmännern hergestellt. Nur die beste Apfelsorte eines Jahres wird eingemaischt, in einer drei Tage und Nächte dauernden Brennklausur destilliert und nach jahrelanger Lagerung werden nur 1.444 Flaschen abgefüllt.

Joglland-Waldheimat

Egal ob Gipfeltour, Spaziergang oder Themenweg - in der Wanderregion Joglland-Waldheimat ist für die ganze Familie, für Berg- und Genusswanderer, egal ob Jung oder Alt, Groß oder Klein die passende Wanderung dabei.
Die Region zeichnet sich vor allem durch die wunderschöne hügelige Landschaft aus. Es gibt fast keinen Wanderweg, bei dem man nicht die einzigartige Aussicht in die Fischbacher Alpen, das Wechselgebiet und an schönen Tagen sogar bis nach Ungarn genießen kann. Dies ist nicht nur bei einer Wandertour von Hütte zu Hütte am Hochwechsel oder bei einem Spaziergang zum Rattener Windpark möglich.
Die vielen Themenwege, wie etwa der Christmettenweg zu Ehren des bekannten Heimatdichters Peter Rosegger oder der Barbara-Sicharter-Weg von Vorau nach Wenigzell erzählen Geschichten, die die Region prägten. Infotafeln laden ein, noch weiter in die jeweiligen Themen einzutauchen. Bei dem einen oder anderen Weg sollte man auch ein bisschen mehr Zeit einplanen, um die Ausflugsziele, die sich entlang der Strecke befinden, besuchen zu können, wie etwa das Stift Vorau als Startpunkt des Augustinusweges oder das Bergbaumuseum am Montallehrpfad in Ratten.
Und für hungrige Wanderer sind natürlich die zahlreichen Einkehrmöglichkeiten besonders wichtig.

Wandertipp der Region: Hochlantsch mit Bärenschützklamm

 

Kontakt

Oststeiermark Tourismus
Tel: +43 3113 206 78
www.oststeiermark.at

Naturpark Almenland
Tel: +43 3179 230 000
www.almenland.at

ApfelLand-Stubenbergsee
Tel: +43 3176 88 82
www.apfelland.info

Joglland-Waldheimat
Tel: +43 3336 202 55
www.joglland-waldheimat.at

 

Bildnachweis: Oststeiermark Tourismus / Bernhard Bergmann

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